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Mein Fazit der Verstaltung zum Thema Umbau der Pforzheimer Straße

Nach der Veranstaltung zum Thema "Umbau der Pforzheimer Straße" am vergangenen Montag verstehe ich es umso weniger, dass der 1. Abschnitt der Pforzheimer Str. unbedingt jetzt in dieser Form umgebaut werden soll:

 

1. Der Grund für das Vorziehen der Maßnahme, die Verlegung der Wasserleitungen, ist laut Herrn Gerstner mittlerweile entfallen.

 

 

2. Selbst Frau Büssemaker glaubt nicht, dass Menschen auf dem Mäuerchen verweilen und die parkenden Autos und den Verkehr beobachten werden.

 

3. Auch Frau Petzold-Schick gibt zu, dass die Schrägparkplätze nur die zweitbeste Lösung sind und Probleme beim Ausparken verursachen können. Und auch bei der Besprechung am Plan nach der Veranstaltung wurde klar, dass auch der Verfügungsstreifen in der Mitte hier nur bedingt Abhilfe schaffen kann: um diesen konkurrieren dann nämlich die ausparkenden und die durchfahrenden Fahrzeuge.

 

4. Und eine der wichtigsten Forderungen des Gemeinderates wird durch diese Lösung auch nicht erfüllt: viele Parkplätze. In der Planung sind für diesen Abschnitt 24 Parkplätze vorgesehen (5 Nord, 19 Süd). Jetzt sind es 23. Ich weiß nicht, ob eine so aufwendige Baumaßnahme durch den Gewinn von einem zusätzlichen Parkplatz gerechtfertigt werden kann.

 

 

Diese Schrägparkplätze sind es jedoch, die die Abholzung der Bäume erforderlich machen, weil die Tiefe benötigt wird. Also warum nicht die Parkplätze an der südliche Pforzheimer Str. West so lassen wie sie sind mit frischer Markierung und die vorhandenen Bäume einmal gründlich „Überarbeiten“. Über das Gebüsch dazwischen kann man ja reden – das sieht wirklich nicht so sonderlich gepflegt aus. Das könnte man durch eine niedrige wintergrüne Hecke ersetzen mit Durchgängen zu den Parkplätzen. Dies würde mit den Mauern der Häuser sicherlich besser harmonieren als ein Mäuerchen, das auch keinen anderen Zweck erfüllt. Den Verfügungsstreifen in der Mitte und die Gestaltung der Nordseite kann man ja so durchführen wie geplant, da spricht ja nichts dagegen. Und vielleicht kann etwas von dem eingesparten Geld dafür verwendet werden, um dort schon etwas größere Bäume zu pflanzen, um dem Wunsch nach Symmetrie der Allee entgegen zu kommen.

 

Sabine Meier

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