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Geschrieben von: Peter Worms
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Die Stadtwerke Ettlingen sind gut aufgestellt. Das ist sicher ein Verdienst von Geschäftsführer Oehler. Die zweite Führungsebene besteht aus drei Prokuristen, die jeweils für die Bereiche Personal, Kaufmännisches und für Technik zuständig sind. Diese drei Führungskräfte sind sicherlich in der Lage, die Geschäfte der Stadtwerke für eine Übergangszeit von mehreren Wochen beziehungsweise Monaten zu führen, bis ein Nachfolger für Herrn Oehler gefunden ist.
Warum lässt man sich nicht die nötige Zeit, einen geeigneten Nachfolger zu suchen – notfalls auch in einem zweiten Anlauf? Vielleicht klappt es mit der Auswahl eines neuen Geschäftsführers besser, wenn Herr Oehler bei der Auswahl seines Nachfolgers nicht dabei ist. Wenn in der Bundesliga ein Trainer den Verein wechselt, ist er auch nicht bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger beteiligt.
Herr Oehler hat von sich aus gekündigt, um – wie er sagte – neue Herausforderungen anzunehmen. Jetzt knüpft er sein Weitermachen an Bedingungen, auch finanzieller Art – wie Sie in Ihrem Bericht schreiben. Geht es Herrn Oehler um neue Herausforderungen oder um mehr Geld? Wenn es ihm um das Wohl der Stadtwerke gegangen wäre, hätte er nie kündigen und einen neuen Vertrag mit der MVV abschließen dürfen. Wenn jemand gehen will und nur wegen des Geldes bleibt, ist das keine Basis, auf der sich weiterhin vertrauensvoll zusammen arbeiten lässt. Mein Rat an Aufsichts- und Gemeinderat: Jeder kann ersetzt werden – auch Herr Oehler!
Peter Worms
Ehem. FE Stadtrat und ehem. Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke
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