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Ich will den Teufel nicht an die Wand malen. Aber stellen Sie sich vor, das Gebäude des ehemaligen Gasthauses zum Ritter (ehem.Keilbachgebäude) wird von einem Investor erworben und mit einem Gebäude bebaut, das absolut nicht zu dem Gebäudeensemble vor dem Schloss rund um den Narrenbrunnen passt.
Die Sparkasse als Eigentümerin des Gebäudes hatte vor der OB-Wahl signalisiert, mit einer Veräußerung so lange zu warten bis der neue OB im Amt ist und sich mit der Sache befassen kann.
Nun scheint schneller als erwartet Bewegung in die Sache zu kommen. Offensichtlich haben sich Investoren bei der Sparkasse gemeldet, die am Erwerb des Gebäudes interessiert sind.
FE hatte vor Jahren den Kauf der Immobilie durch die Stadt vorgeschlagen, damit diese das Grundstück selbst bebauen oder aber mit entsprechenden Plänen an einen geeigneten Investor weiter verkaufen kann. Dadurch wäre sichergestellt worden, dass an dieser sensiblen Stelle keine Experimente stattfinden können.
Der FE-Vorschlag wurde von der Gemeinderatsmehrheit abgelehnt.
Müssen wir nun in einer Art Handlungsstarre darauf warten, ob dort wieder ein UFO-ähnliches Gebäude geplant wird oder nicht? FE meint Nein: es dürfen nicht Abermillionen ins Schloss (und auch den ehem. Pfannkuch gegenüber) fließen und daneben steht ein nur an Gewinn orientiertes, das Stadtbild zerstörendes Gebäude. Nachhaltigkeit sieht anders aus. Die Altstadtsanierung würde konterkariert. Jetzt ist schnelles Handeln angesagt, auch und vor allem vom neuen OB.
Paul Schreiber, FE-Vorsitzender
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