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Baugebiet „Oberes Albgrün“ - ein Aushängeschild für Ettlingen? |
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Dienstag, den 10. Januar 2012 um 16:23 Uhr |
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2010 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, den Preisträger-Entwurf des städtebaulichen Ideenwettbewerbs „Oberes Albgrün“als Grundlage für die Aufstellung des vorhabenbezogenen (VHB) Bebauungsplans verwenden zu wollen. Mit diesem Siegerentwurf wurde auch ein Energiekonzept beschlossen, das einen Passivhausstandard, eine intelligente Haustechnik mit Wärmerückgewinnung, ein CO2-neutrales Heizsystem und regenerative Stromgewinnung beinhaltet. Alles in Übereinstimmung mit den Zielen des Ettlinger Klimaschutzkonzeptes, mit dem im selben Jahr eine Reduktion der CO2-Emissionen um etwa 20% bis zum Jahr 2020 (im Vergleich zu 1990) beschlossen wurde.
So weit, so gut. Jetzt wird aber interessant, was von diesen hehren Zielen nach den Verhandlungen der Verwaltung mit dem Investor übrig geblieben ist und demnächst mit dem VHB vom Gemeinderat beschlossen werden soll. Auch die Interessenten für eine Wohnung im „Oberen Albgrün“ sollten genau nachfragen. Nicht, dass sie viel Geld für einen Energiestandard ausgeben, der jetzt schon veraltet ist und im nächsten Jahr auch nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben für Neubauten entspricht – und auch in Zukunft viel Geld für einen unnötig hohen Energieverbrauch im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinauswerfen müssen.
Ich wünsche mir, dass die Gemeinderäte diesen VHB genau studieren und auf die Stimmigkeit mit ihren ursprünglich beschlossenen Zielen überprüfen. Und ich wünsche mir, dass sich die Immobilienkäufer nicht durch ein gefälliges Äußeres über mangelnde „innere Werte“ hinwegtäuschen lassen.
Sabine Meier für FE
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