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Dienstag, den 24. Januar 2012 um 10:52 Uhr |
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Das „Jahrhundert“-Hochwasser der Elbe ist jetzt fast 10 Jahre her. Danach gab es einen riesigen Aktionismus in den Bundesländern – auch in BW -, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Auch in Ettlingen wurden Pläne dazu diskutiert. 2009 wurden dann immerhin mehr als 250 000 EUR vom Ettlinger Gemeinderat genehmigt - für eine Umweltverträglichkeitsstudie, die die Alternativen für verschiedene Schutzmaßnahmen zwischen Ettlingen und Karlsruhe beurteilen sollte. Das ist nun auch schon wieder 2 ½ Jahre her und passiert ist – nichts.
„Die Hochwassergefahr an kleinen und mittleren Flüssen in Deutschland wird auch in den nächsten Jahrzehnten … sogar zunehmen“ ist ein Fazit einer aktuellen Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Deutschen Geo-Forschungs-Zentrums (GFZ). Die Hochwassergefahr, die von kleineren Flüssen in der Region Karlsruhe ausgeht, können die Wissenschaftler des gemeinsamen „Center for Disaster and Risk Management Technology“ (CEDIM) mit ihrer neu entwickelten Methodik genau beziffern.
Worauf warten wir also noch? Dass wir durch vollgelaufene Keller und große Wasserschäden lernen müssen, dass das Einzugsgebiet der Alb auch zu den durch Hochwasser gefährdeten Gebieten gehört? Es ist nicht die Frage ob, sondern wann wir hier in Ettlingen nasse Füße bekommen.
Sabine Meier für FE
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